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Herzliche Gratulation

10 Teams haben die Herzens-Hunde Ausbildung 2019 erfolgreich abgeschlossen 

 

Eine Teilnehmerin erzählt ...

 

Am 10. Februar 2019 startete die Herzens-Hunde Ausbildung mit einem Kickoff in Sursee. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, das Ausbildungsteam kennen zu lernen und allfällige Unsicherheiten im Vorfeld zu klären. Nach dieser Veranstaltung waren die Teilnehmenden natürlich sehr gespannt auf das «richtige» Starten der Ausbildung.

 

Dieser Start fand dann am 9. März mit einer Standortbestimmung statt. Als einzigen gemeinsamen Nenner hatten wir freundliche, gutmütige und offene Hunde. Der Eignungstest zeigte uns Teilnehmenden auf, wo noch kleinere oder grössere Defizite im Grundgehorsam bestanden. Natürlich ist bei einem solchen Test auch die Nervosität der Personen hinter Leine bis ans vordere Ende der Leine, sprich dem Hund, spürbar. Unsere sehr erfahrenen Ausbildner/innen wissen aber um die Angespanntheit und können das richtig einordnen. Um diesen Eignungstest kurz und bündig zusammenzufassen: Es war ein wilder Haufen vorne an der Leine und hinten an der Leine hingen nervöse und aufgeregte Hundeführerinnen.

 

Im Mai startete die Ausbildung dann «richtig» mit dem Basiswochenende. Eine gemeinsame Startübung war die Ausgangsbasis. Es war eindrücklich, wie viele unbemerkte Fehler man als Hundeführer/in macht. Durch die professionelle Unterstützung des Ausbildungsteams wurde man sich dieser Fehlverhalten erst so richtig bewusst. Zur Dokumentation wurde teilweise auch gefilmt. Dieses Bildmaterial war für uns alle sehr eindrücklich. Besonders im Vergleich zu später. Wenn man dann sehen konnte, was sich verändert hatte, in der Gruppe und bei den einzelnen Hunde/Menschen-Teams.

 

An diversen Ganztages-Kursen vertieften wir Theorie und Praxis. Die Teilnehmenden empfanden gerade den Bezug zur Praxis sehr gut. Da erhielten wir auch Tipps für die Einsätze und konnten das theoretische Wissen in die Tat umsetzen. Für uns Anfänger/innen war der Gesamtüberblick am Anfang sicher eine Herausforderung: Sicherheit der Bewohnenden, Beobachtung des Hundes und eigenes Verhalten galt es unter einen Hut zu bringen.

 

Es erübrigt sich eigentlich der Hinweis, dass wir alle, Hund und Mensch, nach den Kurstagen geschafft waren.

 

Und es ist wie mit allem im Leben: Die Unterrichtslektionen geben die Grundlage, aber üben muss man alles immer wieder zu Hause. Zum Üben musste dann alles herhalten. Statt einem Rollstuhl übte man mit einem Kinderwagen. Wer auch das nicht zur Verfügung hatte, begnügte sich mit einem Bürostuhl. Treppen sind überall in irgendeiner Form vorhanden. Man munkelt, man hätte vermehrt Herzenshunde beim Treppensteigen beobachtet.   

 

Am 19. Oktober hatten wir die Abschlussprüfung. Was das Ausbildungs-Team  mit uns in diesen rund 7 Monaten erreicht hat, ist einfach sensationell.  Ihr habt aus diesen 10x 2 Rohdiamanten tolle Teams geformt.

 

Für die tolle Ausbildungszeit möchten wir uns bei euch allen, Ausbildnern wie Helferinnen recht herzlich bedanken. Ihr habt Zeit, Geduld und Nerven in uns alle investiert.